Demokratie im Fokus: Verantwortliche treffen sich in Pasing
Demokratiebildung, aktuelle Verbandsthemen und der Austausch untereinander standen im Mittelpunkt der Verantwortlichenkonferenz am 24. Oktober im Pfarrheim Maria Schutz in Pasing.
Die Vorsitzenden und Leitungsteams der Kolpingsfamilien sowie die Bezirksvorsitzenden kamen am 24. Oktober im Pfarrheim Maria Schutz in Pasing zur Verantwortlichenkonferenz zusammen. Im Mittelpunkt des Vormittags stand ein Demokratieparcours, der an fünf Stationen unterschiedliche Materialien und Methoden zur Demokratiebildung vorstellte und zum Ausprobieren und Diskutieren einlud.
Ein besonderer Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit den Werten und dem politischen Selbstverständnis von Kolping. Thomas Zinner, Bezirksvorsitzender Berchtesgadener Land, hatte dazu eine Gegenüberstellung des Kolping-Leitbilds und des Wahlprogramms der AfD erarbeitet. Sie bot Anlass, sich mit den inhaltlichen Unterschieden auseinanderzusetzen und den von der letzten Bundesversammlung beschlossenen Unvereinbarkeitsbeschluss zu thematisieren. Dieser stellt die Unvereinbarkeit einer Mitgliedschaft bei Kolping und einer gleichzeitigen Mitgliedschaft in der AfD heraus. Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, welche Bedeutung demokratische Werte und die klare Haltung des Verbandes für die Arbeit vor Ort haben.
Am Nachmittag standen aktuelle Informationen aus dem Diözesanverband und der Kolpingjugend auf dem Programm. Darüber hinaus bot die Konferenz Raum für den Austausch über Themen, die die Kolpingsfamilien derzeit bewegen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen anzusprechen und neue Impulse für ihre Arbeit mitzunehmen.
Die Verantwortlichenkonferenz zeigte einmal mehr, wie wichtig die Vernetzung innerhalb des Verbandes, der offene Austausch und die gemeinsame Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen für eine lebendige Kolpingarbeit sind.







