„Aber heit is koid“
Für das gemeinsame Feiern unseres Jahresgedenkgottesdienst mit Landes- und Diözesanpräses Christoph Wittmann sagen wir ein herzliches "Vergelt's Gott." Danach durfte die Kolpingsfamilie im Kircheninnenhof einen ganz besonderen Moment erleben.
Die Ismaninger Schäffler tanzten für uns und füllten den Platz mit Musik, Brauchtum und echter bayerischer Tradition. Wir bedanken uns herzlich für diesen Auftritt und freuen uns sehr, dass der Schäfflertanz hier bei uns in Ismaning weiterlebt und Menschen zusammenbringt. Die Kasperl tun ja auch einiges dazu, um die Leute zum Lachen und Klatschen zu bringen. Nach dem Tanz gab es noch etwas zur Stärkung und Getränke zum Aufwärmen für alle.
Wir bedanken uns herzlich für diesen Auftritt und freuen uns schon auf das Jahr 2033 für den nächsten Tanz.
Zum Thema:
Der Schäfflertanz ist ein alter bayerischer Brauch, bei dem Fassmacher (Schäffler) alle sieben Jahre zur Faschingszeit in farbenprächtigen Kostümen mit Fässern, Hämmern und Reifen tanzen, um die Menschen aufzumuntern und Lebensfreude zu verbreiten. Der Brauch entstand nach der Pest, als die verängstigte Bevölkerung sich nicht auf die Straßen traute. Die Schäffler wollten die Menschen mit ihrem fröhlichen Tanz wieder aus den Häusern locken.
Die Schäffler legten ein Gelübde ab, ihren Tanz alle sieben Jahre aufzuführen, solange die Pest nicht zurückkehrt.
Die Tänzer tragen schwarze Kniebundhosen, rote Joppen, weiße Hemden, Schürzen, grüne Kappen und Schärpen mit dem bayerischen Wappen oder dem Ortswappen. Die Choreografie beinhaltet Figuren wie "Laube", "Kreuz", "Schlange" und "Krone".
Eine Blaskapelle spielt, und Fassschläger mit Hämmern sowie Reifenschwinger mit beschwingten Reifen (in denen oft Schnapsgläser balanciert werden) begleiten die Tänzer.
Ein Kasperl im Gefolge verteilt mit schwarzer Farbe Rußnasen, was Glück bringen soll, oder bunte Punkte und Herzen.










