Vorankündigung: Sommer-Akademie für Geflüchtete im Kolpinghaus München-Zentral

07.09.2017 | Das Kolping - Kooperationsprojekt findet zum 2. Mal statt

Vom 4. – 7. September 2017 findet erneut die „Sommer-Akademie für Geflüchtete“ im Kolpinghaus München Zentral in der Adolf-Kolping-Straße 1 statt.

München, 1. August. Vom 4. – 7. September 2017 findet erneut die „Sommer-Akademie für Geflüchtete“ im Kolpinghaus München Zentral in der Adolf-Kolping-Straße 1 statt. Bei seiner Premiere im letzten Jahr nahmen täglich ca. 30 Personen aus unter-schiedlichen Ländern am Kolping-Kooperationsprojekt teil. Die Sommer-Akademie richtet sich gezielt an erwachsene Personen mit Fluchthintergrund aus dem Großraum München. Die Teilnahme der Personen ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus. „In diesem Jahr ist die Teilnahme nur an der gesamten Woche möglich“, so Monika Schlögl, projektverantwortliche Referentin. „Wir haben aus den Erfahrungen und Rück-meldungen aus dem letzten Jahr gelernt und unser Angebot für die Teilnehmenden noch einmal optimiert.“
Programm der Sommer-Akademie
Jeder Tag steht unter einem bestimmten Motto: Am Montag geht es um das „Leben in Deutschland – Kultur, Freizeit und den Alltag meistern“. Am Dienstag wird dann die „Ausbildung und Arbeit– Das deutsche Ausbildungssystem und Einblick in die praktische Arbeit“ in den Blick genommen. Am Mittwoch dreht sich alles um die Themen „Bewerbung und Beruf– Einblick in eine Branche und Bewerbungstipps“. So finden von Montag bis Mittwoch täglich zwei zweistündige Seminare in den Räumen der Kolping-Akademie für Erwachsenenbildung statt.
Abschlussfest am Donnerstag im Ausbildungshotel St. Theresia
Am Donnerstag findet dann im Ausbildungshotel St. Theresia in der Hanebergstraße 8 ein weiteres Seminar und im Anschluss dann auch das Abschlussfest statt. Für die kostenlose Teilnahme an der Sommer-Akademie erhalten die Teilnehmenden dann ein Zertifikat, das beim Abschlussfest am Donnerstag überreicht wird. Alle Seminare werden von ehrenamtlichen Workshopleiter/innen der Kooperationspartner durch-geführt. Das Ziel der Sommer-Akademie ist es, dass die Gruppe von erwachsenen Flüchtlingen und vor allem deren Bedürfnisse in den Blick genommen werden. „Die unterschiedlichen Kooperationspartner tragen dazu dabei, dass ein solches Projekt realisiert werden kann“, so Alfred Maier, Vorstand des Kolping-Bildungswerkes München und Oberbayern e.V.
Infomobil des Kolping Netzwerkes für Geflüchtete zu Gast
Und er fügt hinzu: „Und wir freuen uns heuer sehr, dass auch das Infomobil des Kolping Netzwerkes für Geflüchtete, ein Projekt des Kolpingwerkes Deutschlands, zu Gast sein wird.“
Wie sensibilisieren wir für die Belange von Geflüchteten und tragen zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei? Mit dieser Leitfrage ist die Roadshow seit Januar 2017 in Deutschland unterwegs, um möglichst viele Menschen direkt vor Ort auf die Thematik aufmerksam zu machen und hält für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.
Kolping-Kooperationsprojekt
Am Kooperationsprojekt sind das Kolping-Bildungswerk München und Oberbayern e.V., das Kolpingwerk und die Kolpingjugend im Diözesanverband München und Freising, die Kolping – Akademie für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH, die Kolping-Ausbildungszentren München gemeinnützige GmbH, die Katholische Zentralgesellenhaus-Stiftung und das Kolpingwerk Deutschland mit dem Projekt Kolping Netzwerk für Geflüchtete beteiligt.
Gefördert wird die Sommer-Akademie durch die Erzdiözese München und Freising, Fördermittel für Geflüchtete.
Weitere Infos zur Sommer-Akademie gibt es unter: www.kolpingmuenchen.de

Hinweis: Journalisten, die über die Sommerakademie berichten möchten, wenden sich bitte vorab an Michael Reindl, Referent für die Öffentlichkeitsarbeit des Kolping-Bildungswerkes München und Oberbayern e.V. unter Michael.Reindl@kolpingmuenchen.de . Berichterstattung vor Ort und/oder Fotoaufnahmen sind ohne vorherige Absprache nicht möglich.

Michael Reindl, Referent für Öffentlichkeitsarbeit